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Ihren Bewässerungscomputer einstellen: Mit diesem Ratgeber kein Hexenwerk

Je beregeningscomputer instellen: Geen hogere wiskunde met deze gids

Ihren Bewässerungscomputer einstellen: Mit diesem Leitfaden keine höhere Mathematik

Die Automatisierung Ihrer Gartenbewässerung ist der Schritt von „Hoffen, dass es gut geht“ zu „Garantie für einen grünen Garten“. Dennoch bleibt der Bewässerungscomputer für viele ein einschüchterndes Gerät voller Tasten und Symbole. Bei Installations-shop.de sehen wir häufig, dass Kunden nur 10 % der Möglichkeiten nutzen, einfach weil die Einstellungen kompliziert wirken.

In diesem ausführlichen Leitfaden reduzieren wir die Einrichtung auf das Wesentliche. Wir erklären, wie Sie einen Bewässerungsplan erstellen, der die Bodenbeschaffenheit, die Verdunstung und die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen berücksichtigt.

Die Grundlogik: Startzeit, Laufzeit und Frequenz

Jeder Bewässerungscomputer, von einer einfachen Zeitschaltuhr am Wasserhahn bis zu einem fortschrittlichen System mit Magnetventilen, arbeitet nach drei Grundvariablen. Wenn Sie diese drei verstehen, können Sie jedes System programmieren.

  1. Startzeit (Start Time): Wann soll die Bewässerung beginnen? Die goldene Regel lautet: früh am Morgen (zwischen 04:00 und 07:00 Uhr). Das Wasser hat Zeit, tief in den Boden einzudringen, bevor die Sonne die Verdunstung in Gang setzt, und das Laub ist trocken, bevor die Sonne am stärksten ist (verhindert Verbrennungen).

  2. Laufzeit (Run Time): Wie lange soll die Zone beregnet werden? Das unterscheidet sich je nach Auslassstelle. Ein Rasen mit Versenkregnern benötigt oft 20–30 Minuten, während ein Beet mit Tropfschlauch aufgrund der geringen Abgabemenge pro Tropfer manchmal 60 bis 90 Minuten benötigt.

  3. Frequenz (Frequency): Wie oft pro Woche? Aus technischer Sicht ist es besser, zweimal pro Woche ausgiebig zu bewässern, als jeden Tag nur ein wenig. Tiefes Bewässern regt die Wurzeln an, auf der Suche nach Feuchtigkeit tiefer in den Boden zu wachsen, wodurch die Pflanze weniger anfällig für Hitzewellen wird.

Arbeiten mit Bereichen: Warum ein Programm nicht ausreicht

Eine professionelle Installation ist in Gruppen (Bereiche) unterteilt. Ihr Rasen hat schließlich einen anderen Wasserbedarf als das schattige Beet im hinteren Gartenbereich.

  • Bereich 1 (Rasen): Verwenden Sie leistungsstarke Turbinenregner. Stellen Sie den Computer während der Keimphase von neuem Gras auf eine hohe Frequenz ein, schalten Sie bei einem etablierten Rasen jedoch auf zweimal pro Woche zurück.

  • Bereich 2 (Hecken/Beete): Verwenden Sie hier einen Tropfschlauch. Da hier die Verdunstung minimal ist, können Sie die Frequenz niedriger halten, die Laufzeit pro Bewässerungsgang jedoch deutlich erhöhen.

Smarte Sensoren: Den Computer mitdenken lassen

Die größte Wasserverschwendung entsteht, wenn das System bewässert, während es regnet. Ein moderner Bewässerungscomputer wird erst durch den Einsatz von Sensoren wirklich „smart“.

  • Regensensor: Dieser unterbricht das elektrische Signal zu den Magnetventilen, sobald eine bestimmte Niederschlagsmenge erkannt wurde.

  • Bodenfeuchtesensor: Die präziseste Methode. Der Sensor misst den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt im Wurzelbereich. Ist der Boden ausreichend feucht? Dann wird der programmierte Bewässerungsgang einfach übersprungen.

Installationstipps für ein störungsfreies System

Ein Bewässerungscomputer hängt oft im Außenbereich oder in einem feuchten Schuppen.

  1. Batteriemanagement: Tauschen Sie jedes Frühjahr die 9-V-Batterie aus, auch wenn der Computer mit Netzstrom betrieben wird. Diese Batterie dient als Backup bei Stromausfall, damit Ihre Einstellungen nicht verloren gehen.

  2. Winterfest machen: Nehmen Sie Computer, die direkt am Außenwasserhahn montiert sind, im Winter ins Haus. Innere Kunststoffteile und Membranen reißen bereits bei geringstem Frost.

  3. Manuelles Überschreiben (Manual Run): Machen Sie sich damit vertraut, wie Sie die manuelle Funktion nutzen. Das ist unerlässlich, um das Sprühbild zu testen oder nach dem Düngen des Rasens zusätzlich zu bewässern.