Wenn Sie Ihren Außenwasserhahn winterfest machen, vermeiden Sie kostspielige Frostschäden. Indem Sie die Zuleitung schließen, Restwasser ablassen und den Wasserhahn vor Kälte schützen, vermeiden Sie teure Reparaturen und Rohrbrüche.
Ein gefrorener Wasserhahn im Freien ist ein teurer Witz, den Sie als Hausbesitzer lieber vermeiden würden. Wenn Wasser im Wasserhahn bzw PE-Rohr Wenn es gefriert, kann der Druck so stark ansteigen, dass Rohre platzen oder der Wasserhahn selbst kaputt geht. Mit der richtigen Vorbereitung sorgen Sie dafür, dass Ihr Wasserhahn im Freien den ganzen Winter über einwandfrei funktioniert.
Warum Außenwasserhähne so anfällig sind
Außenwasserhähne befinden sich oft an der Außenwand Ihres Hauses, wo sie direkt dem Frost ausgesetzt sind. Im Gegensatz zu den Rohren im Haus, die durch Isolierung und Hitze geschützt sind, sind Wasserhähne im Freien buchstäblich leer. Moderne Häuser verfügen häufig über frostfreie Außenwasserhähne, in vielen älteren Häusern ist dies jedoch nicht der Fall.
Das Problem entsteht nicht nur beim Wasserhahn selbst, sondern vor allem in ihm Tylenschlauch dahinter. Wenn Wasser im Rohr verbleibt und gefriert, kann das Rohr reißen, oft an Stellen, die man nicht sofort sehen kann. Die Folge können erhebliche Wasserschäden sein, sobald es wieder auftaut.
Selbst bei einem modernen frostsicheren Außenwasserhahn kann man sich nicht immer auf die automatische Sicherheitsfunktion verlassen. Diese Systeme können ausfallen oder falsch installiert werden, sodass weiterhin Probleme auftreten.
Der komplette Schritt-für-Schritt-Plan
Schritt 1: Suchen und schließen Sie das Hauptventil
Suchen Sie das Hauptabsperrventil für Ihren Außenwasserhahn. Dies befindet sich normalerweise im Zählerschrank, im Keller oder im Kriechkeller. In neueren Häusern ist dies oft deutlich gekennzeichnet. Drehen Sie diesen Wasserhahn vollständig zu, um die Wasserzufuhr nach außen zu unterbrechen.
Schritt 2: Öffnen Sie den Außenhahn
Gehen Sie nach draußen und öffnen Sie den Außenhahn vollständig. Lassen Sie das gesamte Wasser aus der Leitung ab. Dies kann je nach Länge der Zuleitung eine Weile dauern. Sie hören, wenn das Wasser aufhört zu kommen.
Schritt 3: Lassen Sie den Wasserhahn offen
Lassen Sie den Außenhahn den ganzen Winter über geöffnet. Dadurch wird sichergestellt, dass eventuell anfallendes Kondenswasser oder Restwasser abtropfen kann und nicht im Wasserhahn selbst gefriert.
Schritt 4: Schläuche und Zubehör abnehmen
Alle verlinken Gartenschläuche, Bradas-Düse Und Starterset getrennt vom Außenhahn. Auch diese können Wasser enthalten, das gefrieren und sowohl das Zubehör als auch den Wasserhahn beschädigen kann.
Schritt 5: Dämmung auftragen
Bei älteren Außenwasserhähnen oder Wasserhähnen, die zusätzlichen Schutz benötigen, können Sie Isoliermaterial um den Wasserhahn und den sichtbaren Teil des Rohrs anbringen.
Verschiedene Arten von Wasserhähnen für den Außenbereich
Gewöhnliche Wasserhähne für den Außenbereich
Dabei handelt es sich um Standard-Außenwasserhähne, die man vor allem in älteren Häusern findet. Diese verfügen über keinen eingebauten Frostschutz und müssen immer manuell gemäß dem obenstehenden Schritt-für-Schritt-Plan für den Winter vorbereitet werden.
Frostfreie Wasserhähne für den Außenbereich
Moderne frostsichere Außenwasserhähne haben einen langen Stiel, der weit ins Haus hineinreicht, wo es wärmer ist. Der Absperrpunkt liegt also nicht am Wasserhahn selbst, sondern im Inneren des Hauses. Diese Wasserhähne sind viel sicherer, erfordern aber dennoch Aufmerksamkeit.
Selbstdrehende Wasserhähne für den Außenbereich
Diese speziellen Wasserhähne schließen sich automatisch, wenn die Temperatur unter einen bestimmten Wert sinkt. Sie sind nützlich, aber bei extremer Kälte nicht 100 % zuverlässig.
Beste Wahl: Bradas Kugelhähne
Für diejenigen, die einen zuverlässigen Wasserhahn für den Außenbereich suchen, ist der Bradas-Kugelhähne eine ausgezeichnete Option. Diese Messinghähne sind robust gebaut und halten jahrelang. Sie sind in verschiedenen Größen mit unterschiedlichen Anschlüssen erhältlich, um für die meisten Installationen geeignet zu sein.

Probleme erkennen und lösen
Anzeichen von Frostschäden
Wenn Ihr Außenwasserhahn nach dem Winter nicht mehr richtig funktioniert, kann das ein Hinweis auf einen Frostschaden sein. Zu den Symptomen gehören: kein Wasser, tropfender Wasserhahn, der nicht stoppt, oder Wasser, das an einer anderen Stelle als erwartet austritt.
Notfallmaßnahmen bei unerwartetem Frost
Ist plötzlich Frost vorhergesagt und Sie haben Ihren Außenwasserhahn noch nicht auf den Winter vorbereitet? Öffnen Sie es sofort und lassen Sie einen kleinen Wasserstrahl laufen. Fließendes Wasser gefriert weniger schnell als stehendes Wasser. Dies ist jedoch eine Notlösung, tun Sie dies nur bei unerwartetem Frost.
Rohrinspektion
Überprüfen Sie regelmäßig, dass kein Wasser aus der Zuleitung austritt, insbesondere in Kriechkellern und Kellern. Ein kleines Leck kann auf einen beginnenden Frostschaden hinweisen, der schnell größer werden kann.
Zusätzlicher Schutz bei extremer Kälte
In sehr strengen Wintern können Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Wickeln Sie Isoliermaterial um den Wasserhahn und den sichtbaren Teil der Zuleitung. Es sind spezielle Wasserhahnhauben erhältlich, die zusätzlichen Schutz vor Wind und Kälte bieten.
Für Wasserhähne, die im Winter regelmäßig genutzt werden müssen, beispielsweise zum Befüllen von Tiertränken, gibt es Heizkabel, die um das Rohr gewickelt werden können. Eine nützliche Lösung ist eine Wasserkanister für den Außenbereich.
Wartung und Kontrolle
Nutzen Sie die Winterzeit, um Ihren Außenwasserhahn ordnungsgemäß zu überprüfen. Prüfen Sie, ob Risse im Gehäuse vorhanden sind, ob der Wasserhahn noch richtig schließt und ob alle Verbindungen fest sitzen.
Ersetzen Sie abgenutzte PTFE-Teflonband rechtzeitig. Ein undichter Wasserhahn ist nicht nur ärgerlich, er kann auch dazu führen, dass sich um den Wasserhahn herum Eis bildet und weitere Schäden entstehen.
Feder: Wieder in Betrieb nehmen
Wenn der Frost vorüber ist, können Sie Ihren Außenwasserhahn wieder nutzen. Öffnen Sie zunächst erneut den Haupthahn und prüfen Sie, ob alles ordnungsgemäß funktioniert. Lassen Sie den Wasserhahn eine Weile laufen, um eventuelle Luftblasen aus dem System zu entfernen.
Überprüfen Sie alles Links auf Undichtigkeiten, bevor Sie beginnen Gartenschlauch wieder verbinden. Möglicherweise wird jetzt ein kleines Leck sichtbar, das im Winter aufgetreten ist.
Die am häufigsten gestellten Fragen
Woher weiß ich, ob mein Außenwasserhahn frostfrei ist?
Frostfreie Wasserhähne haben meist einen langen Stiel und sind mit „frostfrei“ oder „frostfrei“ gekennzeichnet. Im Zweifelsfall wenden Sie sich am besten an den Hersteller oder beauftragen einen Installateur mit der Prüfung.
Muss ich auch meinen Außenwasserhahn frostfrei für den Winter vorbereiten?
Ja, auch frostfreie Wasserhähne können versagen. Schalten Sie immer die Hauptzufuhr ab und lassen Sie das restliche Wasser ablaufen. Dies ist ein kleiner Aufwand, der größere Probleme verhindert.
Was mache ich, wenn mein Außenwasserhahn eingefroren ist?
Versuchen Sie niemals, den Wasserhahn gewaltsam zu öffnen. Lassen Sie es nach und nach auftauen oder verwenden Sie einen Haartrockner auf niedriger Stufe. Überprüfen Sie anschließend, ob noch alles ordnungsgemäß funktioniert und rufen Sie im Zweifelsfall einen Installateur an.
Wann sollte ich mit der Überwinterung beginnen?
Beginnen Sie, sobald Nachtfrost vorhergesagt wird, normalerweise Ende Oktober oder November. Es ist besser, zu früh als zu spät zu sein, denn eine gefrorene Nacht kann Schaden anrichten.
Kann ein zugefrorener Außenwasserhahn die gesamte Wasserleitung beschädigen?
Ja, wenn die Versorgungsleitung einfriert, kann sie platzen. Dies kann zu Wasserschäden in Ihrem Zuhause und teuren Reparaturen führen. Deshalb ist Prävention so wichtig.