• Bis 16:30 Uhr bestellt = Versand am selben Tag

  • Alle Produkte direkt ab Lager verfügbar

  • Versandkostenfrei ab einem Bestellwert von 150 €

Spülung der Heizungsanlage: Warum, wann und wie macht man das richtig?

CV-installatie doorspoelen: waarom, wanneer en hoe doe je dat?

Das Spülen der Heizungsanlage entfernt Verschmutzungen, Luftblasen und Schlamm, die die Effizienz mindern und Schäden verursachen. Spülen Sie nach der Installation, bei Problemen oder als jährliche Präventionsmaßnahme mit klarem Wasser und gegebenenfalls einem Spülmittel, bis das Wasser klar bleibt.

Eine Heizungsanlage, die zuverlässig funktioniert, beginnt mit sauberem Wasser im System. Dennoch wird das Spülen häufig übergangen oder aufgeschoben – mit allen negativen Folgen. Ablagerungen, Schlamm und Luftblasen können erhebliche Probleme verursachen: von kalten Heizkörpern bis hin zu einem Kessel, der vorzeitig ausfällt. Als Installateur wissen Sie, dass eine gründlich gespülte Anlage die Grundlage für jahrelangen, störungsfreien Wärmekomfort bildet.

In diesem Artikel erklären wir, warum das Spülen so wichtig ist, wann es durchgeführt werden sollte und wie Sie Schritt für Schritt vorgehen. Egal, ob Sie mit PEX-Rohren, Mehrschichtverbundrohren oder klassischen Kupferrohren arbeiten – die Prinzipien bleiben gleich.

Warum sollte eine Heizungsanlage gespült werden?

Während der Installation eines Heizsystems gelangen verschiedene Fremdstoffe in die Rohrleitungen: Sägespäne vom Ablängen der Rohre, Schleifstaub vom Entgraten, Flussmittelreste vom Löten, Klebstoffreste und allgemeiner Baustaub. All dies verbleibt im System, wenn nicht gründlich gespült wird. Außerdem können neu installierte Heizkörper werkseitige Rückstände enthalten.

Diese Verschmutzungen verschwinden nicht von selbst. Im Gegenteil: Sie setzen sich an den tiefsten Stellen des Systems ab, sammeln sich in Bögen und Heizkörpern und beginnen dort ihre schädliche Wirkung. Schlamm blockiert den Durchfluss, sodass manche Heizkörper kalt bleiben, während andere warm werden. Schwebstoffe beschädigen Pumpen und Ventile. Magnetit bildet sich und lagert sich an metallischen Bauteilen ab.

Das Ergebnis? Ein Kessel, der härter arbeiten muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen – Ihre Energiekosten steigen. Bauteile verschleißen schneller. Heizkörper müssen ersetzt werden. Und im schlimmsten Fall fällt der Heizkessel durch Überhitzung oder einen verstopften Wärmetauscher aus.

Durch das Spülen werden all diese Probleme verhindert. Es entfernt die Hauptmenge an Verschmutzungen, bevor sie sich ablagern können. Eine saubere Anlage sorgt für gleichmäßige Wärme, benötigt weniger Energie und hat eine deutlich längere Lebensdauer. Für Sie als Installateur bedeutet das auch weniger Reklamationen wegen vermeidbarer Störungen.

Wann sollte eine Heizungsanlage gespült werden?

Nach Neubau oder kompletter Sanierung

Dies ist der offensichtlichste Zeitpunkt: Direkt nach der Installation einer neuen Anlage. Alle Rohrleitungen sind verlegt, sämtliche Pressfittings montiert, Heizkörper installiert und der Kessel angeschlossen. Bevor die Anlage befüllt und in Betrieb genommen wird, ist eine Spülung Pflicht. Bei Neubauten befindet sich immer Bauschmutz im System – egal, wie sorgfältig gearbeitet wurde.

Verwenden Sie vorzugsweise Leitungswasser mit hoher Fließgeschwindigkeit. Spülen Sie jeden Heizkörper einzeln, bevor Sie das komplette System befüllen. Das mag zeitaufwändig erscheinen, erspart Ihnen aber später viel Ärger. Besonders bei der Verarbeitung von PEX-Rohren ist eine gründliche Spülung unerlässlich, denn diese flexiblen Kunststoffrohre sind weniger selbsttragend als Metallrohre.

Bei Beschwerden über kalte Heizkörper

Wenn ein Kunde anruft, weil Heizkörper nicht warm werden, liegt die Ursache oft in einem verstopften Heizungssystem. Entlüften hilft dann nicht: Die Luft entweicht zwar, aber die Verschmutzung bleibt bestehen. In solchen Fällen ist eine gründliche Spülung notwendig, gegebenenfalls kombiniert mit einem Power-Flush, bei dem das System unter hohem Druck und mit einem Reinigungsmittel durchgespült wird.

Vorbeugende Wartung

Auch eine fachgerecht installierte Heizungsanlage profitiert von einer regelmäßigen Spülung. Einmal im Jahr oder alle zwei Jahre ist empfehlenswert, besonders bei älteren Anlagen. Schlamm sammelt sich zwangsläufig an, egal wie sauber die Installation begonnen wurde. Vorbeugendes Spülen verhindert, dass kleine Probleme zu größeren Schäden führen.

Vor und nach Reparaturen

Wenn Bauteile ausgetauscht oder das System für Reparaturen geöffnet wird, gelangen immer neue Verschmutzungen ins Rohrnetz. Schneidest du zum Beispiel ein Stück Rohr heraus und setzt eine neue Kupplung ein, gelangen frische Späne ins Wasser. Eine schnelle Spülung verhindert, dass diese sich im gesamten System verteilen.

Welches Werkzeug und Material wird benötigt?

Für eine Standardspülung benötigst du eigentlich nicht viel. Einen Schlauch, den du an den Wasserhahn anschließen kannst, eventuell mit einem Hahnadapter für eine perfekte Passform. Einen Ablauf, idealerweise in einem Waschbecken oder Gully, wo das Wasser sicher ablaufen kann. Einen Eimer, um das erste schmutzige Wasser aufzufangen und den Verschmutzungsgrad zu überprüfen.

Zusätzlich brauchst du Standardwerkzeug für Installationsarbeiten: Einen Maulschlüssel oder eine Wasserpumpenzange zum Lösen von Verbindungen, ein Tuch zum Auffangen von Leckwasser und idealerweise eine kleine Arbeitsleuchte, um auch in engen Bereichen alles gut sehen zu können.

Bei hartnäckigen Ablagerungen kann der Einsatz eines chemischen Reinigungsmittels sinnvoll sein. Dieses wird im Heizungswasser gelöst und eine Zeit lang zirkulieren gelassen, bevor das System gespült wird. Wichtig: Verwende nur Mittel, die für die im System verbauten Rohrtypen geeignet sind. Manche aggressive Reiniger können Mehrschichtverbundrohre oder Kunststoffbauteile angreifen.

Praxistipp für Spülarbeiten

Der Uponor Multi-Rohrschneider 25-63mm ist ideal, wenn während der Spülarbeiten ein Rohr gekürzt oder angepasst werden muss. Mit diesem Werkzeug schneidest du gratfrei, was spätere Verschmutzungen verhindert. Kombiniere ihn mit dem Uponor Entgrater für ein perfektes Ergebnis.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So spülst du eine Heizungsanlage

Das Spülen einer Heizungsanlage ist kein Hexenwerk, erfordert aber ein systematisches Vorgehen. Folge diesen Schritten für das beste Ergebnis.

Schritt 1: Vorbereitung der Anlage

Stelle sicher, dass der Heizkessel ausgeschaltet und das System abgekühlt ist. Mit heißem Wasser zu arbeiten ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich. Schließe die Vorlaufleitung am Kessel mit den Absperrventilen. Prüfe, ob du Zugang zu allen Heizkörpern hast und wo sich die Füll- und Entleerungsventile befinden.

Schritt 2: Anlage entleeren

Öffne den tiefsten Ablaufpunkt in der Anlage und lasse das Wasser ablaufen. Dies geschieht meist über ein Ablassventil am Heizkessel oder an einem Heizkörper im Erdgeschoss. Stelle einen Eimer oder Schlauch bereit, um das Wasser aufzufangen. Entlüfte währenddessen die Heizkörper, damit das Wasser schneller ablaufen kann.

Achtung die Farbe des austretenden Wassers. Ist es rostbraun oder schwarz? Dann befindet sich erhebliche Verschmutzung im System. Klare Flüssigkeit bedeutet, dass das System relativ sauber ist, jedoch ist das Spülen trotzdem nicht überflüssig.

Schritt 3: Anschluss des Spülschlauchs

Schließen Sie einen Gartenschlauch an den Füllhahn oder das Füllsystem der Anlage an. Viele Heizungsanlagen verfügen über einen speziellen Füllanschluss mit einem Kugelhahn. Achten Sie darauf, dass die Verbindung dicht ist und während des Spülvorgangs nicht leckt. Öffnen Sie den Hahn und lassen Sie die Anlage mit frischem Wasser vollaufen.

Schritt 4: Einzelnes Durchspülen der Heizkörper

Dies ist die effektivste Methode: Spülen Sie jeden Heizkörper einzeln durch. Schließen Sie alle Heizkörper außer dem, den Sie spülen möchten. Öffnen Sie das Entlüftungsventil dieses Heizkörpers und lassen Sie das Wasser so lange durchlaufen, bis es klar ist. Wiederholen Sie dies für jeden Heizkörper im System.

Beginnen Sie mit den Heizkörpern, die am weitesten vom Heizkessel entfernt sind, und arbeiten Sie sich zum Kessel vor. So spülen Sie systematisch und verhindern, dass Verschmutzungen von einem Heizkörper zum nächsten gespült werden.

Schritt 5: Gesamtes System durchspülen

Nachdem alle Heizkörper einzeln gespült wurden, öffnen Sie alle Heizkörperventile und lassen Sie das Wasser durch das gesamte System strömen. Lassen Sie den Füllhahn geöffnet und führen Sie frisches Wasser zu, während das verschmutzte Wasser über den Ablauf abläuft. Spülen Sie mindestens 10 bis 15 Minuten oder bis das Wasser dauerhaft klar bleibt.

Schritt 6: System befüllen und entlüften

Schließen Sie den Ablauf und füllen Sie das System auf den richtigen Druck. Für die meisten Anlagen liegt dieser zwischen 1,5 und 2 bar im kalten Zustand. Entlüften Sie anschließend alle Heizkörper erneut und kontrollieren Sie den Druck. Füllen Sie gegebenenfalls nach.

Schritt 7: Kontrolle und Inbetriebnahme

Starten Sie den Kessel und lassen Sie das System auf Temperatur kommen. Prüfen Sie, ob alle Heizkörper gleichmäßig warm werden. Gehen Sie noch einmal alle Heizkörper ab, um zu entlüften; beim Aufheizen kann oft noch Luft entweichen. Kontrollieren Sie alle Verbindungen auf Dichtheit, insbesondere dort, wo Sie etwas gelöst haben.

Tipps für eine effektive Spülung

Nutzen Sie eine hohe Durchflussgeschwindigkeit. Je stärker das Wasser strömt, desto besser werden Verschmutzungen ausgespült. Viele Fachbetriebe setzen daher eine externe Pumpe ein, um zusätzlichen Druck zu erzeugen. Das ist besonders bei großen Anlagen oder Systemen mit viel Schlamm sinnvoll.

Drehen Sie die Fließrichtung um. Spülen Sie nicht nur in Fließrichtung, sondern auch gegen die normale Strömung. Viele Ablagerungen sitzen in Ecken und Nischen fest und lösen sich nur, wenn Sie aus der anderen Richtung spülen. Das bedeutet, dass Sie Füll- und Ablaufpunkte gelegentlich tauschen müssen.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit. Eine schnelle Spülung von fünf Minuten entfernt nur den gröbsten Schmutz, löst das Problem aber nicht dauerhaft. Planen Sie mindestens eine Stunde für ein durchschnittliches System ein, bei größeren Anlagen entsprechend mehr Zeit.

Achten Sie auf die Wasserfarbe. Spülen Sie so lange, bis das Wasser wirklich klar ist, nicht nur etwas weniger braun. Auch kleine Restverschmutzungen können genauso Probleme verursachen wie die bereits entfernte Hauptmenge.

Bei PEX-Installationen ist besondere Sorgfalt geboten. Aufgrund der flexiblen Eigenschaften von PEX-Rohren können bei der Verlegung mehr Unregelmäßigkeiten entstehen, an denen sich Schmutz ablagert. Spülen Sie daher besonders gründlich und verwenden Sie bei Bedarf ein chemisches Spülmittel.

Chemische Systemreinigung: Wann sinnvoll und wann nicht?

Eine chemische Spülung geht über die Reinigung mit Wasser hinaus. Hierbei wird ein spezielles Reinigungsmittel eingesetzt, das Schlamm, Magnetit und andere festsitzende Ablagerungen löst. Das ist besonders bei älteren Anlagen sinnvoll, die viele Jahre nicht gespült wurden, oder bei Systemen mit erheblicher Verschmutzungen.

Der Vorgang ist deutlich aufwändiger als eine normale Spülung. Das System wird mit einer Mischung aus Wasser und Reinigungsmittel befüllt, mehrere Stunden bei laufendem Heizkessel umgewälzt und anschließend gründlich mit klarem Wasser durchgespült. Einige Reinigungsmittel wirken nur bei hohen Temperaturen, andere sind speziell für kaltes Wasser geeignet.

Beachten Sie stets die Herstellerangaben. Manche chemischen Mittel sind aggressiv und können Kunststoffe, Dichtungen oder bestimmte Metalle angreifen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein neutrales Reinigungsmittel oder die Rücksprache mit dem Hersteller des Heizkessels.

Nach einer chemischen Reinigung ist es unerlässlich, die Anlage mehrfach gründlich mit Wasser zu spülen. Rückstände des Reinigungsmittels können Korrosion verursachen oder die Funktion des Kessels beeinträchtigen. Viele Fachbetriebe spülen bis zu drei Mal, bevor sie das System wieder mit normalem Heizungswasser befüllen.

Probleme durch nicht gespülte Anlagen

Die Folgen einer nicht gespülten Heizungsanlage zeigen sich oft erst nach Monaten oder Jahren. Heizkörper, die am Anschluss warm, aber in der Mitte kalt bleiben, deuten auf Schlammbildung hin. Eine Heizungsumwälzpumpe, die ungewöhnliche Geräusche macht, ist häufig durch Schwebstoffe beschädigt. Störungen am Kessel können auf einen verschmutzten Wärmetauscher zurückzuführen sein.

Das Problem: Diese Störungen verstärken sich gegenseitig. Ein verschlammter Heizkörper wird nicht richtig warm, wodurch der Kessel stärker arbeiten muss. Die Temperatur im Kessel steigt, es bildet sich mehr Magnetit. Dieses Magnetit verteilt sich im System und führt zu weiteren Ablagerungen – ein Teufelskreis, der nur durch eine gründliche Reinigung unterbrochen werden kann.

Im Extremfall muss eine komplette Heizungsanlage erneuert werden, weil die Verschmutzungen so hartnäckig sind, dass Spülen nicht mehr ausreicht. Das ist eine teure und zeitintensive Maßnahme, die sich durch ein paar Stunden Spülarbeit bei der Installation leicht hätte vermeiden lassen.

Spülen bei unterschiedlichen Rohrsystemen

Das Grundprinzip des Spülens bleibt gleich, allerdings gibt es Unterschiede bei den Rohrmaterialien. Bei Wavin Tigris und Uponor Systemen mit Pressfittings ist beim Ablängen der Rohre besondere Sorgfalt geboten. Verwenden Sie stets einen scharfen Rohrschneider und Entgrater direkt nach dem Schneiden. So verhindern Sie, dass Grate ins System gelangen und später Störungen verursachen.

Bei klassischen Kupferinstallationen ist das Korrosionsrisiko erhöht, wenn das System längere Zeit mit Wasser stillsteht. Befüllen Sie daher erst unmittelbar vor der Inbetriebnahme und geben Sie ggf. einen Korrosionsinhibitor ins Heizungswasser.

PEX-Systeme sind weniger anfällig für Korrosion, können aber durch Sauerstoffdiffusion durch die Rohrwand beeinträchtigt werden. Setzen Sie bei hochwertigen Installationen daher immer auf sauerstoffdichte PEX-Rohre mit Aluminiumschicht.

Was ist nach dem Spülen zu tun?

Die Arbeit ist erst beendet, wenn das Wasser klar aus dem System läuft. Notieren Sie den Systemdruck und informieren Sie den Kunden darüber. Erklären Sie, wie der Druck kontrolliert und bei Bedarf nachgefüllt werden kann. Viele unnötige Störungen entstehen schlicht durch zu niedrigen Druck.

Empfehlen Sie dem Kunden, in den ersten Wochen besonders auf austretendes Wasser an Heizkörpern und Verbindungsstellen zu achten. Kleine Undichtigkeiten treten manchmal erst nach mehrmaligem Aufheizen und Abkühlen des Systems auf.

Planen Sie einen Kontrollbesuch nach einigen Wochen. Dies muss kein ausführlicher Termin sein, aber eine kurze Überprüfung, ob alles weiterhin einwandfrei funktioniert, ist für den Kunden wertvoll und verhindert, dass kleine Probleme zu größeren Reklamationen führen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert das Spülen einer Heizungsanlage?

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus sollten Sie mit 1 bis 2 Stunden rechnen. Dies hängt von der Größe der Anlage, der Anzahl der Heizkörper und dem Grad der Verschmutzung ab. Größere Anlagen oder Systeme, die chemisch gespült werden müssen, können einen halben Tag in Anspruch nehmen.

Kann ich als Privatperson eine Heizungsanlage selbst spülen?

Ja, technisch ist das möglich. Sie benötigen kein spezielles Werkzeug und der Ablauf ist nicht kompliziert. Beachten Sie jedoch: Bei Fehlern kann es zu Undichtigkeiten oder Schäden am Heizkessel kommen. Im Zweifelsfall sollten Sie besser einen Fachbetrieb beauftragen.

Wie oft sollte eine Heizungsanlage gespült werden?

Bei Neubauten immer direkt nach der Installation. Anschließend reicht bei gut gewarteten Anlagen ein Intervall von 5 bis 10 Jahren. Bei Problemen wie schlechter Wärmeabgabe oder braun verfärbtem Heizungswasser kann ein Zwischenspülen erforderlich sein.

Was kostet das Spülen einer Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb?

Eine Standardspülung kostet zwischen 150 und 300 Euro, abhängig von der Anlagengröße. Eine chemische Power-Flush liegt bei 400 bis 800 Euro. Viele Installateure kalkulieren diese Leistung beim Einbau einer neuen Heizungsanlage mit ein.

Ist das Spülen das gleiche wie das Entlüften von Heizkörpern?

Nein, das sind zwei verschiedene Vorgänge. Beim Entlüften wird lediglich Luft über das Entlüftungsventil am Heizkörper abgelassen. Beim Spülen werden Verschmutzungen, Schlamm und andere Feststoffe aus dem gesamten System entfernt, indem frisches Wasser durch die Anlage zirkuliert.