Uponor und Wavin Tigris sind beide qualitativ hochwertige Presssysteme für Heizungs- und Sanitärinstallationen. Uponor verwendet die Q&E-Expansionsmethode mit größeren Fittings, Wavin Tigris M5 setzt auf kompakte Pressverbindungen. Entscheiden Sie je nach Projektgröße und persönlicher Vorliebe.
Als Installateur stehen Sie täglich vor der Wahl zwischen verschiedenen Rohrleitungssystemen. Zwei Namen, die bei hochwertigen Mehrschichtverbundrohr-Installationen immer wieder auftauchen, sind Uponor und Wavin Tigris. Beide Marken haben sich einen soliden Ruf erarbeitet und werden von Tausenden Fachbetrieben eingesetzt. Doch welches System passt am besten zu Ihrer Arbeitsweise?
Die Unterschiede liegen weniger in der Materialqualität, sondern vor allem in der Herangehensweise und der Technik der Systeme. Uponor setzt auf die Q&E-Methode, bei der das Rohr erweitert wird, während Wavin Tigris mit der klassischen Pressmethode arbeitet, bei der die Fittinge verpresst werden. Diese grundlegende technische Entscheidung hat Auswirkungen auf das benötigte Werkzeug, die Arbeitsgeschwindigkeit und die Gesamtkosten.
In diesem Artikel vergleichen wir beide Systeme objektiv. Wir betrachten die technischen Spezifikationen, die Vor- und Nachteile und wann welches System die bessere Wahl ist. Egal, ob Sie als selbstständiger Installateur Ihr erstes Presssystem anschaffen oder als erfahrener Profi einen Systemwechsel erwägen: Dieser Vergleich liefert Ihnen alle wichtigen Informationen.
Die technische Grundlage: Wie funktionieren beide Systeme?
Uponor: Expansionsmethode mit Q&E
Das Uponor-System arbeitet mit der sogenannten Q&E-Methode, was für Quick & Easy steht. In der Praxis bedeutet dies, dass Sie das PEX-Rohr mit einem speziellen Expansionswerkzeug temporär aufweiten. Den Fitting schieben Sie anschließend in das erweiterte Rohr. Dank des Memory-Effekts des PEX-Materials zieht sich das Rohr innerhalb weniger Sekunden wieder zusammen und legt sich fest um den Fitting.
Für dieses System benötigen Sie spezielles Werkzeug: eine Expansionszange oder eine Expansionsmaschine. Die Fittings sind in der Regel größer als bei Presssystemen, da sie außen auf das Rohr aufgeschoben werden. Der große Vorteil: Sie können optisch kontrollieren, ob die Verbindung korrekt sitzt – Sie sehen sofort, ob das Rohr komplett über den Fitting geschoben ist.
Wavin Tigris: klassische Pressmethode mit M5-Profil
Wavin Tigris arbeitet nach dem klassischen Pressprinzip. Das Mehrschichtverbundrohr wird in den Fitting geschoben und anschließend mit einer Presszange rundum verpresst. Das M5-Profil gewährleistet eine gleichmäßige, gasdichte Verbindung, die sowohl mechanisch als auch durch den O-Ring gesichert ist.
Die Fittings von Tigris sind kompakter, da sie in das Rohr eingeschoben werden statt außen herum zu sitzen. Das spart Platz bei beengten Montagesituationen. Sie benötigen jedoch eine Presszange mit passenden Pressbacken. Das System ist mit den meisten professionellen Presszangen auf dem Markt kompatibel, was für Flexibilität sorgt.
Werkzeuge und Investition
Die Werkzeuginvestition ist ein wichtiger Aspekt, insbesondere für Einsteiger oder kleine Handwerksbetriebe. Beide Systeme erfordern spezielles Werkzeug, das nicht günstig ist.
Was benötigen Sie für Uponor?
Für Uponor brauchen Sie in erster Linie eine Expansionszange oder eine Expansionsmaschine. Manuelle Expansionszangen sind für verschiedene Durchmesser erhältlich und kosten je nach Größe mehrere hundert Euro. Ein komplettes Set für die gängigen Größen 16, 20 und 25 mm liegt schnell bei 1000 bis 1500 Euro. Elektrische Expansionsmaschinen sind effizienter, kosten aber zwischen 2000 und 4000 Euro.
Zusätzlich benötigen Sie Standardwerkzeuge wie einen Rohrschneider, einen Entgrater und gegebenenfalls Biegefeder, um Knicke zu vermeiden. Der Uponor Multi-Rohrschneider ist beispielsweise eine lohnende Investition für verschiedene Rohrdurchmesser.
Was benötigen Sie für Wavin Tigris?
Für Wavin Tigris M5 ist eine Presszange mit M5-Pressbacken erforderlich. Diese Backen sind speziell für das Tigris-System ausgelegt. Eine Handpresszange für kleinere Dimensionen (16-26 mm) kostet zwischen 300 und 800 Euro. Elektrische Presszangen für den professionellen Einsatz liegen bei 1500 bis 3000 Euro.
Der Vorteil einer Presszange ist, dass Sie diese oft auch für andere Presssysteme nutzen können, indem Sie die Pressbacken austauschen. So ist die Investition vielseitiger einsetzbar. Auch hier benötigen Sie selbstverständlich einen hochwertigen Rohrschneider und Entgrater.
Basiswerkzeug für beide Systeme
Unabhängig vom gewählten System ist ein guter PEX-Rohrschneider unverzichtbar. Dieser schneidet ohne Verformung und sorgt so für eine optimale Verbindung. Kombinieren Sie ihn mit einem Kalibrierer mit Entgrater für ein perfektes Ergebnis.
Materialkosten: Was zahlen Sie pro Fitting?
Die Preise für Fittings variieren je nach System und können sich bei größeren Projekten deutlich summieren. Im Allgemeinen sind Uponor Fittings etwas teurer als Wavin Tigris Fittings, die Unterschiede sind jedoch nicht riesig. Eine gerade Kupplung mit 20 mm kostet bei Uponor etwa 10–15 % mehr als das vergleichbare Tigris-Fitting.
Die Rohrpreise selbst liegen preislich dicht beieinander. Beide Marken setzen auf hochwertige, diffusionsdichte PEX-Aluminium-PEX Mehrschichtverbundrohre. Eine 100-Meter-Rolle Uponor Uni Pipe Plus 20 mm und ein vergleichbares Wavin Tigris Rohr unterscheiden sich nur um wenige Euro.
Der Unterschied wird vor allem beim Großverbrauch deutlich. Installationsbetriebe, die jährlich tausende Meter verlegen, können durch Rahmenverträge erhebliche Rabatte aushandeln. In solchen Fällen wird die Markenwahl teilweise durch kommerzielle Vereinbarungen bestimmt.
Arbeitsgeschwindigkeit und Handhabung
Wie schnell arbeitet man mit Uponor?
Der Expansionsvorgang bei Uponor ist extrem schnell. Rohr einführen, Expansionswerkzeug ansetzen, aufweiten, Fitting einsetzen, fertig. Der gesamte Ablauf dauert buchstäblich nur wenige Sekunden. Es gibt keine Wartezeiten oder zusätzliche Arbeitsschritte. Für Installateure, die zügig arbeiten müssen, ist das ein großer Vorteil.
Ein weiteres Plus ist die visuelle Kontrolle. Man sieht sofort, ob das Rohr richtig über das Fitting geschoben wurde. Dieses direkte Feedback sorgt für Sicherheit, vor allem bei schwer zugänglichen Verbindungen, die man nicht nass testen kann. Außerdem kann eine Expansionsverbindung noch korrigiert werden, wenn man direkt merkt, dass etwas nicht passt.
Der Nachteil: Für jeden Rohrdurchmesser wird ein separates Werkzeug benötigt. Arbeitet man an einem Projekt mit mehreren Dimensionen, muss man ständig wechseln. Das kostet Zeit und erhöht das Risiko, das falsche Werkzeug zu verwenden.
Wie schnell arbeitet man mit Wavin Tigris?
Das Pressen mit Tigris geht ebenfalls zügig, erfordert aber etwas mehr Arbeitsschritte. Rohr in das Fitting stecken, Presszange ansetzen, pressen, Werkzeug entfernen. Das eigentliche Pressen dauert mit einer Handpresszange nur wenige Sekunden, mit einer elektrischen Presszange noch kürzer. Der Geschwindigkeitsunterschied zu Uponor ist im Arbeitsalltag kaum spürbar.
Die Stärke von Tigris liegt in der Vielseitigkeit. Mit einer Presszange und austauschbaren Backen können alle gängigen Rohrdurchmesser verarbeitet werden. Kein umständlicher Werkzeugwechsel. Außerdem lassen sich die kompakten Fittings einfacher in engen Bereichen wie niedrigen Böden oder hinter Heizkörpern montieren.
Ein wichtiger Punkt bei Presssystemen ist, dass man nicht visuell kontrollieren kann, ob die Verbindung dicht ist. Man muss darauf vertrauen, dass das Pressprofil korrekt ausgeführt wurde. Moderne Presszangen verfügen häufig über eine Druckkontrolle, die anzeigt, wenn die Verbindung vollständig ist – das minimiert das Risiko.
Zuverlässigkeit und Wartung
Beide Systeme genießen einen ausgezeichneten Ruf in puncto Zuverlässigkeit. Undichtigkeiten durch fehlerhafte Verbindungen sind selten, sofern die Installation fachgerecht ausgeführt wurde. Die jahrzehntelangen Garantien der Hersteller sprechen hier für sich.
Wartung der Werkzeuge
Uponor Expansionswerkzeuge sind nahezu wartungsfrei. Die Expansionsköpfe verschleißen kaum und müssen selten ersetzt werden. Lediglich die Akkus elektrischer Geräte sollten nach einigen Jahren gewechselt werden. Das Werkzeug trocken und sauber lagern – mehr ist meist nicht nötig.
Presszangen benötigen etwas mehr Aufmerksamkeit. Die Backen nutzen sich bei intensiver Verwendung ab und sollten regelmäßig auf Beschädigungen geprüft werden. Hydraulische Presszangen benötigen Wartung des Ölstands. Elektrische Varianten sind nahezu wartungsfrei, aber auch hier lässt die Akkuleistung mit der Zeit nach.
Lebensdauer der Installation
In Bezug auf die Lebensdauer der fertigen Installation gibt es keinen klaren Sieger. Beide Systeme halten problemlos 50 Jahre oder länger. Die Mehrschichtverbundrohre selbst sind beständig gegen Korrosion, Temperaturschwankungen und chemische Einflüsse des Heizungswassers.
Die Lebensdauer einer Installation wird maßgeblich von ihrer Ausführungsqualität beeinflusst. Sorgfältiges Entgraten, die Verwendung von Biegefedern zur Vermeidung von Knicken sowie eine saubere Verarbeitung sind wichtiger als die Wahl der Marke.
Anwendungsbereiche: Welches System passt wo?
Neubau und Sanierung
Bei umfangreichen Neubauprojekten, bei denen tagelang gepresst wird, bietet die Geschwindigkeit von Uponor einen Vorteil. Die visuelle Kontrolle ist ebenfalls praktisch, insbesondere wenn nicht alle Leitungen abgedrückt werden können, etwa bei Leitungen im Estrich oder hinter Verkleidungen.
Wavin Tigris punktet dagegen bei Sanierungen in Altbauten mit engen Platzverhältnissen. Die kompakten Fittings lassen sich leichter hinter bestehenden Heizkörpern oder in niedrigen Böden montieren. Auch für Installateure, die häufig zwischen verschiedenen Durchmessern wechseln, ist das System mit einer universellen Presszange komfortabler.
Heizung versus Sanitär
Für Heizungsinstallationen sind beide Systeme hervorragend geeignet. Die Temperaturbeständigkeit bis 95 Grad (Uponor) bzw. 90 Grad (Tigris) reicht für Standardanwendungen vollkommen aus. Bei Fußbodenheizungen, die mit niedrigeren Temperaturen betrieben werden, spielt dies keine Rolle.
Für Trinkwasserinstallationen sind beide Marken zertifiziert und sicher. Bei Uponor sollte jedoch darauf geachtet werden, spezielle Trinkwasserfittings zu verwenden. Tigris unterscheidet nicht zwischen Fittings für Heizung und Sanitär, was die Lagerhaltung vereinfacht.
Großprojekt versus Kleinreparatur
Bei Großprojekten, auf denen über Wochen hinweg immer wieder die gleichen Arbeitsschritte anfallen, lohnt sich die Investition in professionelles Elektrowerkzeug schnell. Ob Sie sich für eine Uponor-Expansionsmaschine oder eine elektrische Tigris-Presszange entscheiden, beide Systeme arbeiten äußerst effizient.
Für kleinere Wartungsarbeiten und Reparaturen ist Tigris oft praktischer. Die Presszange ist kompakt, es wird nur ein Werkzeug benötigt und für einzelne Verbindungen ist der Pressvorgang ebenso schnell wie das Expandieren.
Verfügbarkeit und Liefersicherheit
Beide Marken sind sowohl im Fachgroßhandel als auch online breit verfügbar. Uponor verfügt über ein weitreichendes Vertriebsnetz, die Lieferzeiten sind in der Regel kurz. Standardgrößen sind meist direkt ab Lager lieferbar.
Wavin Tigris ist als niederländische Marke ebenfalls leicht erhältlich. Der Vorteil eines lokalen Herstellers besteht darin, dass individuelle Sonderlösungen oder technischer Support schnell bereitgestellt werden können.
Für beide Marken gilt: Halten Sie ausreichend Vorrat an gängigen Fittings. Nichts ist ärgerlicher, als mitten im Projekt festzustecken, weil ein einfaches T-Stück oder Bogen fehlt.
Kompatibilität und Kombination
Eine häufig gestellte Frage: Lassen sich beide Systeme in einer Installation kombinieren? Die kurze Antwort lautet: Technisch ist es möglich, aber nicht empfehlenswert. Jedes System benötigt eigene Fittings und spezielles Werkzeug. Wer mischt, erschwert die Wartung und muss stets zwei Werkzeugsätze bereithalten.
Außerdem besteht die Gefahr, versehentlich die falsche Fitting zu verwenden, was zu Undichtigkeiten führen kann. Im Notfall oder bei einer Reparatur ist zudem oft unklar, welches System wo eingesetzt wurde. Entscheiden Sie sich daher bei einem neuen Projekt für ein einheitliches System und bleiben Sie konsequent dabei.
Eine Ausnahme gilt, wenn eine bestehende Installation erweitert werden muss. Liegt beispielsweise bereits ein Uponor-System und soll eine zusätzliche Heizkörpergruppe angeschlossen werden, ist es meist praktischer, weiterhin Uponor zu verwenden, anstatt auf ein anderes System umzusteigen. Umgekehrt gilt das Gleiche für Tigris.
Welches System passt zu Ihnen?
Die Entscheidung zwischen Uponor und Wavin Tigris ist nicht schwarz-weiß. Beide Systeme liefern hervorragende Ergebnisse. Die Wahl hängt von Ihren persönlichen Vorlieben, dem jeweiligen Einsatzbereich und Ihrer bisherigen Werkzeugausstattung ab.
Wählen Sie Uponor, wenn:
Sie an großen Neubauprojekten arbeiten, bei denen Geschwindigkeit entscheidend ist. Die optische Kontrolle der Verbindungen für Sie essenziell ist. Sie die Investition in Expansionswerkzeuge rechtfertigen können. Sie hauptsächlich mit ein oder zwei Rohrdimensionen arbeiten, sodass der Werkzeugwechsel kein Problem darstellt.
Wählen Sie Wavin Tigris, wenn:
Sie viele Sanierungsarbeiten in beengten Räumen durchführen. Häufig zwischen verschiedenen Rohrdurchmessern wechseln. Ein universell einsetzbares Werkzeug bevorzugen, das auch für andere Presssysteme geeignet ist. Sie eine deutsche Marke mit lokalem Support bevorzugen.
In der Praxis
Viele Installateure bleiben letztlich bei dem System, mit dem sie begonnen haben. Wer sich einmal an die Expansionsmethode gewöhnt hat, bleibt meist bei Uponor. Wer mit Presssystemen aufgewachsen ist, schwört in der Regel auf Tigris. Und das ist völlig in Ordnung: Viele Wege führen nach Rom.
Wichtiger als die Markenwahl ist, dass Sie das System sicher beherrschen, das passende Werkzeug verwenden und sauber arbeiten. Eine schlampig ausgeführte Uponor-Installation ist schlechter als eine sorgfältig montierte Tigris-Installation – und umgekehrt. Das handwerkliche Können des Installateurs ist entscheidender als das Label auf der Fitting.
Zukunftssicherheit und Entwicklungen
Beide Marken investieren kontinuierlich in Innovationen. Uponor entwickelt intelligentere Expansionswerkzeuge mit besserer Ergonomie und längerer Akkulaufzeit. Wavin Tigris arbeitet an noch kompakteren Fittings und verbesserter O-Ring-Technologie.
Auch in puncto Nachhaltigkeit gehen beide Hersteller mit der Zeit. Recycelbare Materialien, weniger Kunststoff in der Verpackung und Produktionsprozesse mit geringeren CO2-Emissionen stehen auf der Agenda. Für Installateure, denen nachhaltiges Arbeiten wichtig ist, bieten beide Marken immer bessere Lösungen.
Der Trend zu Smart Homes und internetbasierten Installationen betrifft auch Rohrleitungssysteme. Leckageerkennung, automatische Drucküberwachung und vorausschauende Wartung werden immer üblicher. Beide Marken entwickeln Lösungen, die diesen Anforderungen gerecht werden – auch wenn die Umsetzung noch in vollem Gange ist.
Häufig gestellte Fragen
Welches System ist günstiger: Uponor oder Wavin Tigris?
Die Materialpreise liegen nah beieinander, wobei Uponor im Schnitt 10–15 % teurer ist. Der Unterschied liegt vor allem in der Werkzeuginvestition. Ein Uponor-Expansionsset kostet mehr als eine Tigris-Presszange, aber bei professionellem Einsatz amortisieren sich beide Systeme innerhalb eines Jahres.
Kann ich Uponor-Fittings mit Wavin Tigris-Rohren kombinieren?
Nein, das ist nicht möglich und wird ausdrücklich nicht empfohlen. Jedes System hat eigene Vorgaben für Rohrdurchmesser, Wandstärken und Verbindungstechniken. Das Mischen führt zu Undichtigkeiten und zum Verlust der Herstellergarantie. Verwenden Sie immer passende Fittings für Ihr Rohrleitungsmaterial.
Wie lange halten Installationen mit Uponor oder Tigris?
Beide Systeme haben eine erwartete Lebensdauer von mindestens 50 Jahren, oft sogar länger. Die Hersteller gewähren Garantien von bis zu 25–30 Jahren. In der Praxis hängt die Lebensdauer stärker von fachgerechter Montage und Wartung ab als von der Markenwahl.
Welches System eignet sich besser für Fußbodenheizungen?
Für Fußbodenheizungen sind beide Systeme hervorragend geeignet. Die Temperaturen bei der Fußbodenheizung liegen deutlich unter denen von Heizkörpern und damit klar innerhalb der Spezifikationen beider Marken. Wählen Sie das System, das Sie bereits für den Rest Ihrer Heizungsinstallation verwenden.
Sollte ich Spezialwerkzeug mieten oder besser kaufen?
Für den einmaligen Gebrauch können Sie Werkzeuge bei Mietstationen ausleihen. Als Profi, der regelmäßig Installationen durchführt, lohnt sich die Anschaffung meist schnell. Berechnen Sie, wie viel Sie jährlich für die Miete ausgeben und vergleichen Sie dies mit dem Kaufpreis. In der Regel ist der Kauf nach 10–15 Miettagen wirtschaftlicher.